Dying rose

Nothing is more beautiful than a dying rose

It is closest to being divine I suppose

It smells like love, it is its sign

There is rivalry? Buy a rose and it will be fine

It is oh so pretty but also dangerous

As you touch it you could be hurt, I would risk this

Power of the Media

Wie viel Einfluss haben Medien auf uns eigentlich? Und würden wir gezielte Manipulation durch einheitlich gepolte Berichterstattung in großen alles aufkaufenden Verlagen überhaupt bemerken?

Die Situation ist die, dass große Agenturen in Deutschland wie die dpa oder Reuters vorgeben, was relevant ist und welche Quellen genutzt werden.

Journalisten haben eine unglaubliche Fülle an Informationen vor sich, die sie in unberechtigt kurzer Zeit verarbeiten, sortieren und weitergeben müssen. Zeit für fundierte Recherche oder mehrere Quellen ist dabei nicht.

Wie sieht unsere Medienlandschaft aus? Viele Zeitungen sind Besitz eines großen Verlages. Berühmte Beispiele sind die Funke Medien Gruppe oder der Axel Springer Verlag. In diesen Betrieben gilt natürlich eine gewisse Unternehmensphilosophie und Richtlinie, die in allen Formaten und Zeitungen zum Ausdruck kommt. All diese Zeitungen kann man also quasi als niedergeschriebene Weltanschauung dieser Verlage sehen.

Trotz Bemühen um Objektivität und Abwechslung zeigt sich diese Tendenz deutlich in den unterschiedlichen Verlägen.

Dennoch sind wir nicht alle verloren und unsere heutigen Medien nicht nur Mittel zur Meinungsmache durch Einzelne. Viele Journalisten denken ähnlich wie eine Verlagsführung und wenden deren Konstruktionen der Welt und des Geschehens auf ihr in ihrer persönlichen Berichterstattung an. Wir sind also nicht verloren vor einer Übermacht an Informationsfälschern.

Die Zeiten der Propaganda und Demagogie sollte man nicht vergessen aber sind dennoch als Modell zur Darstellung der heutigen Zeit zu vernachlässigen. Wir leben im 21. Jahrhundert in der Sozialen Demokratie in Deutschland, in der die Presse – und Meinungsfreiheit in Art.5 GG festgelegt ist. Ebenso jegliche Freiheit des Individuums.

Wir können uns glücklich schätzen, uns überhaupt verschwörungstheoretische Gedanken machen zu können und anschließend aufatmend zu dem Ergebnis kommen zu können, dass die Medien uns zwar informieren und in unserem politischen Urteil stützen aber nicht gänzlich beeinflussen und durch die noch bestehende Vielfalt ein differenziertes Urteil zulassen.

Wir sind also nicht verloren und die Illuminati sind gar nicht an allen Verschwörungen beteiligt.

#MediaAffectsUsAll

#StayInformed

Sam

Wort des Jahres

Jetzt sind Flüchtlinge sogar Wort des Jahres geworden.

Was die sich freuen können während sie sich im trotz Erderwärmung kalten Winter in Zelten der Kälte stellen müssen. Das ist ja schon ein Grund zu feiern.

Naja, vielleicht ist ein wirklicher Grund zu feiern, dass das wieder den Fokus auf die Menschen lenkt. Denn das Wort Flüchtlinge beschreibt Menschen. Aber trotz Asylbewerberheim in der Nachbarschaft sind die Leiden und Wünsche der Fliehenden für die meisten zu fern.

Hunger? Die essen doch sogar unseren eigenen Obdachlosen das Essen aus der Wärmestube weg!

Kälte? Die besetzen doch meine Tennishalle!

Und ehe man es sich versieht, wird aus Flüchtlingen „die“. Sie alle nehmen uns weg was wir uns hart erarbeitet haben. Angst schwingt mit in solchen Argumentationen. Angst ist schwer zu bekämpfen.

Aber Logik gibt es immer noch und die möchte ich hier anführen:

Jeder Flüchtling sollte individuell betrachtet werden. Klar gibt es Überschneidungen, sie alle sind Fliehende und Fremde in einem anderen Land. Sie kommen oft aus einem muslimischen Kulturkreis, in dem andere Sitten und Traditionen gebräuchlich sind.

Aber sie sollten niemals generalverdächtigt werden aufgrund ihrer Herkunft oder Religion unser Land willentlich kaputt zu machen, zu infiltrieren oder welch illustre Anschuldigungen angeblich noch bewiesen werden können.

Fliehende sind auf der Flucht vor Grausamkeit, Krieg und völliger Instabilität. Ohne zu lehrmeisterlich zu sein will ich gerne noch einmal auf die Lage vieler deutscher Juden oder Regimegegner zur NS-Zeit hinweisen. Sie sind überwiegend von anderen Ländern aufgenommen worden.

Und nur weil wir selbst, die jetzigen Generationen, nicht davon betroffen sind, heißt das nicht, dass wir uns vor der Verantwortung drücken können. Sie ist ebenso unsere wie die jedes anderen wohlhabenden Industrielandes.

Was wir geben können, sollte nicht zur Debatte stehen. Es sollte ohne Umschweife zur Verfügung gestellt werden. Gleichzeitig muss klar sein, was wir nicht mehr schaffen. Damit genau die Situation nicht eintritt und wir uns präventiv absichern können.

Bis dahin ist es aber noch viel Spekulation und wir können vielen Menschen Perspektiven bieten. Also tun wir das ohne zu lange auf uns völlig fremde Menschen zu schimpfen. Unsere eigenen Probleme werden dadurch nicht gelöst.

#WeAreAllHuman

#KindOfAResponsibility

Sam

 

Freiheit oder Sicherheit?

Es gibt einen unter Punks sehr viralen Spruch: Was macht dir mehr Angst, Freiheit oder Sicherheit?

Diese Frage stelle ich mir zur Zeit oft. Denn welche Vorkommnisse rechtfertigen so umfassende Schutzmaßnahmen wie Vorratsdatenspeicherung und weitere Durchleuchtungen an Flughäfen?

Ich spreche von Sicherheitsmaßnahmen, die meinen direkten Alltag betreffen und von denen ich mir nicht ganz sicher bin, was sie erreichen sollen. Denn ich selber und mit mir die meisten überwachten Bürger haben nichts verbrochen und werden generalverdächtigt.

Ich mag das Wort generalverdächtigt nicht. Einerseits wegen des mit Krieg verbundenen Teilwortes General (auch wenn hier in anderer Bedeutung) und wegen der Generalisierung von Ausnahmen, die dann als Rechtfertigung dienen für Kriegseinsätze und Waffenverkäufe. An die Länder in denen die Menschen leben, vor denen wir uns ja eigentlich schützen wollen.

Und nachdem ich über Paradoxa in Für und Wider von Sicherheit nachgedacht habe, komme ich eigentlich zu dem Schluss, dass ich mich mehr vor der Sicherheit fürchte. Denn ich bin ein großer Verfechter von individueller, unbedingter Freiheit. Ausserdem will ich die Sicherheit nicht, wenn sie mit Kriegsgewalt an anderen Orten der Welt einhergeht, wo wir fremdes Gebiet mit unseren Waffen zerstören und von anderen Soldaten mit unseren eigenen Waffen abgeschossen werden. Denn die Lobbyisten haben großartige Arbeit geleistet. In ihrem Job, denn über Ethik und Moral wollen wir dabei gar nicht nachdenken.

Sie haben es geschafft, mit gespendeten Puffbesuchen den Weg frei für beinahe jeden Waffendeal zu machen. Je dubioser, desto lukrativer und je ausgefallener der Wunsch des Lobbyisten, desto mehr unterbezahlte osteuropäische Frauen lernen Politiker kennen.

Überspitzt ausgedrückt und dennoch mit bedrückend viel Wahrheit in der Aussage.

Aber am Ende ist es wichtig, dass sich jeder selbst eine Meinung bildet. Also tut es. Und teilt sie eurer Umgebung mit, damit sie, genervt von euch, endlich anfängt selber nachzudenken und das Gleiche zu tun.

#SafetyOrLiberty

#LobbyIsNotOnlyARoomInAHotel

Sam

Refugees

Fliehen. So viele Menschen auf dieser Welt fliehen zurzeit.

Man könnte Zahlen über Zahlen nennen und mit Statistiken und Diagrammen um sich werfen, aber am Ende stehen all diese Nummern für Menschen.

Man vergisst nur so leicht dass all diese Menschen genau so fühlen und leben und fehlerhaft sind wie man selbst. Dass all diese Menschen vor Furchtbarem fliehen und nicht selbst furchtbar sind.

Man vergisst wie vielleicht sogar Familienmitglieder früher Flüchtlinge waren. Hier ist es das böse Wort: Flüchtlinge. Wie kann man ein solches Wort in so kurzer Zeit in seiner Bedeutung so sehr umkehren?

Früher waren Flüchtlinge arme Menschen, die Zuflucht gesucht haben, von Krieg und Gewalt heimgesucht mit allen Rechten.

Heute sind sie Sozialschmarotzer, Wirtschaftsflüchtlinge oder Terroristen, wie die Menschen vor genau denen sie fliehen.

Aber Logik interessiert niemanden mehr wenn es womöglich um die eigene Fußballhalle geht, die diesen Winter von Flüchtlingen beschlagnahmt wird. Oder den Immobilienpreis, den Flüchtlinge so sehr sinken lassen. Was eine Schande.

Für alle Menschen, die nur so weit denken und nicht weiter.

Denn dahinter steht Multikulturalität als Vorteil. Abwendung des demografischen Wandels. Kulturkompetenz für unsere Jugend, die ja gezwungen ist sich mit anderem auseinanderzusetzen. Dahinter steht Humanität.

#refugees welcome

#peacefortheworld

Sam

Silence

Stille ist laut.

Schweigen hat eine größere Aussage als jeder Schrei eines Propagandisten.

Stille kann mehr Raum erfüllen als Worte je Seiten füllen werden.

Ruhe ist essenziell zum man selbst sein.

Schweigen kann falsch interpretiert aber nie falsch zitiert werden.

In Stille kann man sich selbst finden.

Augen einander finden.

Blicke können aussprechen was Worte nicht formulieren können.

Stille kann stärker sein und viel zarter als alles Gesagte.

In Schweigen gehüllt.

Wärmer als in jedem Mantel aus Redewendungen und Phrasen.

Stille sein.

Ist stark.

Sam